Boeing lässt erstes autonomes Flugtaxi abheben

Boeing lässt erstes autonomes Flugtaxi abheben

Boeing lässt erstes autonomes Flugtaxi abheben

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Als nächstes wollen die Boeing-Ingenieure den Übergang des autonomen Flugtaxis vom Senkrechtstart in den Vorwärtsflug testen. Aus Sicht der Ingenieure ist das die größte Herausforderung bei der Entwicklung eines praxistauglichen Flugtaxis vom Typ Vertical Takeoff and Landing (VTOL), also eines Fluggerätes, das senkrecht startet und landet. Vom Konzeptdesign bis zum ersten Flug habe die Entwicklung ein Jahr gedauert, sagte Greg Hyslop, technischer Direktor bei Boeing.

Boeing-Flugtaxi: 8 Propeller und 4 Tragflächen

Das Boeing-Flugtaxi hat 8 Propeller und 4 Tragflächen. Es ist insgesamt 9,14 Meter lang und 8,53 Meter breit. Das PAV ist komplett elektrisch betrieben und hat nach Unternehmensangaben eine Reichweite von 80 Kilometern. Parallel zum Flugtaxi für Personen entwickelt Boeing derzeit ein Fluggerät für den Warentransport. Auch dieses sogenannte Cargo Air Vehicle (CAV) wird von Elektromotoren beflügelt und kann bis zu 227 Kilogramm tragen. Das CAV hat schon im Jahr 2018 den ersten Testflug in einer Halle absolviert. Dieses Jahr soll es zum ersten Mal im Freien fliegen.

Der Prototyp des Boeing-Flugtaxis ist eine von vielen Entwicklungen im Bereich der E-Flugzeuge, die um den globalen Zukunftsmarkt der Flugtaxis konkurrieren. So arbeiten Hersteller wie Rolls-Royce und Airbus an der Entwicklung von Flugtaxis. Auch hierzulande arbeitet man daran: So will das Münchner Start-up-Unternehmen Lilium schon in wenigen Jahren ein Elektro-Flugtaxi auf den Markt bringen. Menschen sollen das Flugtaxi für den gleichen Preis nutzen können wie herkömmliche Taxis auf der Straße, sagt Firmen-Mitgründer Patrick Nathen. Das Flugtaxi könnte schon in den frühen 2020er Jahren an den Start gehen.

Städte müssen beim Flugtaxibetrieb kooperieren

Der tatsächliche Einsatz von Lilium- oder Boeing-Flugtaxis hängt derzeit noch von mehreren Faktoren ab und ist mit vielen Fragezeichen versehen. So müssen die Hersteller Städte finden, die kooperieren, wenn es darum geht, die Flugtaxis in Pilotprojekten zu testen. Auch sind Genehmigungen und Zertifizierungen nötig, bis es mit einem geregelten Test- und Pilotbetrieb losgehen kann. Das Münchner Start-up arbeitet derzeit an der Marktreife von 2 Flugtaxi-Modellen mit 2 und 5 Sitzen, die beide bereits ihre Jungfernflüge hinter sich haben. Während anfangs ein Pilot das Lufttaxi steuern wird, soll es später – wie das Boeing-PAV auch – autonom fliegen. Ein entsprechendes System gibt es jedoch aktuell noch nicht.

Optisch unterscheidet sich das Lillium-Flugtaxi deutlich vom Boeing-Prototyp: Das Flugtaxi erinnert eher an eine fliegende Untertasse. Es ist jedoch ebenfalls elektrisch betrieben und ein VTOL, also ein Fluggerät, das senkrecht startet und landet. Ausgerüstet ist es mit 36 Propellern, die es auf bis zu 300 Stundenkilometer beschleunigen sollen.

Kommerzieller Betrieb von Flugtaxis schon ab 2023

Experten gehen davon aus, dass der weltweite Probebetrieb von Flugtaxis schon im Jahr 2020 startet, wobei sie mit Testläufen in Städten wie Dubai, Los Angeles, Dallas und Singapur rechnen. Ab 2023 soll der kommerzielle Betrieb beginnen. Die Flugtaxis werden in den ersten Jahren noch durch Piloten gesteuert. Doch schon ab dem Jahr 2025 könnten autonome Flugtaxis über den Dächern der Metropolen schweben, die durch Bodenpersonal gesteuert werden.

Eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger schätzt, dass zu diesem Zeitpunkt rund 3.000 Flugtaxis weltweit im Einsatz sein werden. Die Studie prognostiziert, dass 2030 schon 12.000 durch die Lüfte schweben und Jahr 2050 knapp 100.000 fliegende Taxis. Die Studie „sieht“ Flugtaxis vor allem in den USA und Südostasien, aber auch in deutschen Groß- und Mittelstädten. In Regionen wie dem Ruhrgebiet, im Rhein-Main-Raum oder im Dreieck München, Augsburg, Ingolstadt könnten sie die Reisen auf Kurz- und Mittelstrecken extrem beschleunigen. Die Flugtaxis können nach Berechnungen der Studie schon ab einer Reisedistanz von 10 Kilometern einen deutlichen Zeitgewinn gegenüber heutigen Verkehrsmitteln bringen. Die maximalen Reichweiten der Flugtaxis liegen bei rund 300 Kilometern.

Mehr zu Flugtaxis unter:

Rolls-Royce präsentiert elektrisches Flugtaxi mit 800 km Reichweite

Erstes Flugtaxi steigt in Dubais Himmel auf

Airbus hat sein elektrisches Lufttaxi erfolgreich getestet

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January 31, 2019 at 08:38AM

Agile Missverständnisse: Der neue agile Manager

Agile Missverständnisse: Der neue agile Manager

Agile Missverständnisse: Der neue agile Manager

http://bit.ly/2UtYsyO

Selbstorganisation entsteht nicht von alleine, sie braucht Ziele, Kompetenzen, Kooperationsmuster und Methoden. Jeder agile Coach weiß das und viele haben die Erfahrung gemacht, dass man diese Dinge nicht voraussetzen darf, sondern die Umgebung dafür bereitstellen muss.

Weil das Team das ganz offensichtlich nicht von sich aus kann – denn dann wäre es ja bereits selbstorganisiert – muss das woanders herkommen. Aber was mache ich jetzt als agiler Coach? Die Kollegen überreden? Mühsam, und ich kann mich nicht darauf verlassen, dass sie es dann tatsächlich machen. Workshops? Zertifikate? Offizielle Firmenstrategien? Management-Statements?

Autoritäres Management

Die Hilfe kommt von unerwarteter Seite: dem autoritärem Management. 

„Befehle es den Kollegen einfach. Sage: Das ist eine Management-Anweisung, Ihr müsst das jetzt so machen.“

Natürlich weiß der agile Coach, dass diese klare Ansage und die Erwartung, dass die Kollegen auch ohne eigenes Interesse und eigene Verantwortung das dann richtig umsetzen, eher kritisch zu bewerten ist. Ist agil denn nicht gekommen, um mit dezentraler Entscheidungsfindung bessere Adaption zu liefern? Auf der anderen Seite: Ich weiß ja schon, dass es gut für die Kollegen sein wird, als wäre es in diesem Fall wohl legitim. Und so nutze ich als agiler Coach die Freiheit, hier auf altbewährte Managementtraditionen – sei es selbst als benevolent dictator oder im Konzern-Stil durch ein von mir eingeforderter offizielles Management-Statement – zu setzen. 

Verbindlich, schnell & nachhaltig?

Auf einmal wirkt klassisches Management deutlich verführerischer als vorher, denn dieses Mal dient es ja meinen Interessen. Dieses Mal dient es ja der richtigen Sache und die Lösung ist so viel einfacher zu bekommen, als sie durch Coaching umzusetzen:

Die Kollegen machen nicht das richtige? Sie brauchen ein Machtwort vom Management? 

Ein Kollege stört das Team? Der braucht eine klare Ansage von oben!

Das Team findet meinen Prozeß nicht gut? Wo bleibt das Statement der Firma, dass das jetzt so ist? 

Das Team will nicht kooperieren? Die Führung muss ihn in ein anderes Team versetzen!

Der Kollege kritisiert meine Entscheidungen vor allen Leuten? Das Management sollte ihn aus der Firma werfen, er ist ein Störer.

Mit jeder dieser Entscheidungen, mit jedem Mal, wo ich als agiler Coach klassische Hierarchie und Weisungsbefugnis aus dem Hut ziehe, glaube ich, eine verbindliche, schnelle und nachhaltige Lösung zu bekommen.

Der neue agile Manager

In Wahrheit mache ich aber etwas anderes: Ich löse die Probleme nicht, ich ändere nur die formelle Welt; unabhängig davon, ob die informelle, wahre Welt dieser Vorgabe dann folgt oder nicht. Wenn es nicht klappt wäre es ohnehin nicht mehr mein Problem, sondern Management- oder Mitarbeiter-Versagen. Wird die Management-Anweisung nicht befolgt, ist das ein Problem des Managements und der Kollegen, nicht meines. Wenn das Durchgreifen des Managements versagt, dann muss es eben härter durchgreifen!

Und auf einmal wird aus agil eine infame Form von klassischer autoritärer Führung, bei der man zwar Eigenverantwortung und Selbstorganisation verlangt, nur das es jetzt die eigene Verantwortung für die Entscheidungen des Managements und die Selbstorganisation nach strikten Vorgaben ist.

Aus der Rolle des agilen Coaches bin ich auf einmal in die Rolle des klassischen Managers gerutscht, der das Gleiche macht wie die Generationen schlechter Manager davor: Ich nehme die Kollegen nicht ernst, ich vertraue Ihrer Entscheidungskraft nicht, ich ignoriere ihre Kompetenz und ich erwarte dabei, dass sie Ansagen folgen statt selbst zu denken und zu gestalten. Nur dass ich mir mit dem Deckmantel des Agilen Legitimität zuspreche – während ich parallel das Entstehen von echter Agilität aktiv verhindere und den Kollegen dabei zeige, dass es am Ende doch auf hierarchisches Management hinausläuft.

Agile Missverständnisse

Agile Methoden haben eine klare Intention: Sie wollen die Wertschöpfung bei der Entstehung von Software steigern. Sie bieten zu diesem Zweck gleich einen ganzen Stapel von Werten, Prinzipien und Methoden an, die dabei unterstützen.

In der Praxis sind die Intentionen hinter diesen Werkzeugen oft nicht mehr so klar, und manchmal gehen sie ganz verloren; die Methode bleibt, mit ihren Umständlichkeiten und Haken, nur ohne den erwünschten Effekt. Über diese Art von agilen Missverständnissen will ich hier berichten – und darüber, wie man mit ihnen umgeht. Dafür habe ich diese Beiträge geschrieben:

Unsere Serie Agile Missverständnisse

Weitere Artikel wie Agile Missverständnisse: Der neue agile Manager finden Sie unter Mayflower Blog.

Agile

via Mayflower Blog http://bit.ly/2DJmaSl

January 30, 2019 at 09:44AM

What Happened to Systems Thinking?

What Happened to Systems Thinking?

What Happened to Systems Thinking?

http://bit.ly/2Rs2dmB

One fine day in a land called Twitter, someone posted a short video clip of their car moving itself from one parking space to an adjacent space. They said their city had imposed a 2-hour limit on parking, so they were using a special feature of the car to move it without leaving their office. The video appeared to have been shot through a second-storey window overlooking the street.

Elon Musk thought it was cool, and he posted an explanation of what we were seeing in the video:

Other people thought it was cool, too, but they expressed other concerns:

No one on the Twitter thread saw the macro picture; or at least, no one mentioned it: Why are cities dealing with insufficient parking by limiting the time people can park? With a 2-hour parking limit in a city full of companies running 8-hour work days, what do the city officials think will happen to their local economies?

In many large cities, there are more vehicles than parking spaces. Forcing everyone to play musical chairs with their cars every two hours all day long is likely to result in office workers who are only able to get in an hour or two of work each day (not everyone has a car with automatic parking, you know). The rest of the day they’ll be driving around searching for parking spaces; a task that could well require an hour each time.

In cities that require moving the car a significant distance when re-parking, people will have to walk to and from their offices multiple times per day, sometimes in bad weather. Even when they canwork, their morale, energy, and focus will be at low levels. Apart from wasted time, starting and running the engines (not everyone has an electric vehicle, you know) generates additional carbon emissions for no good reason.

One of the cities mentioned in the thread is San Francisco, California. That’s a city that has become famous for creating a societal division between the Haves and the Have Nots, wherein the Have Nots eke out a meager living by running errands for the Haves, who summon their servants via smart phone apps to go and fetch food and other things. The Haves will soon summon servants to re-park their cars, or else to drive them around and around until quitting time, deepening the divide and weakening society as a whole.

Who Dreams up These “Solutions”, Anyway?

City officials should understand that if they have a shortage of parking spaces, it’s because of policies they implemented. It isn’t a random act of Nature. They passed laws allowing too much construction and too much population density in too small an area, and to favor commercial buildings over residential ones, leaving workers with nowhere to live except the suburbs. This is no doubt driven by a desire to collect the maximum amount of corporate tax they can possibly squeeze out of the available land.

Imposing a short time limit on parking is no solution. It’s another problem. It could lead to a whole bunch of additional problems, too.

But the single underlying problem is a lack of systems thinking. City officials merely react to whatever issues people are waving in front of them without reasoning through the potential consequences. And individuals do the same as they create work-arounds to enable themselves to get through the day: Those whose cars can park themselves turn the smart cars loose on the street; those who don’t create apps to summon Have Nots to go chase parking spaces, wreck the environment, and divide the society. They all congratulate themselves on their cleverness. And everything gets worse.

So What?

Wait a minute…isn’t this blog associated with a company that does organizational transformation to achieve business agility? And isn’t this post nothing more than a personal rant by someone who doesn’t like the 2-hour parking limit?

Well, yes and no, in that order.

Systems thinking is a key ingredient in any successful organizational transformation. It is more fundamental than any particular “framework” or “methodology.” Without it, we end up creating point solutions that have more side-effects that we can even imagine.

How many “agile” or “lean” transformations have you seen in which people shoe-horned some “framework” into place without applying systems thinking to the problem? When success is measured in terms of how closely the organization conforms to the dictates of the “framework,” and not in terms of business outcomes, how good is the actual result?

Implementing a “framework” in that way is similar to “solving” a parking shortage by forcing people to run around re-parking their cars all day. It’s futile at best and destructive at worst.

How about we examine the needs of the enterprise and assess its current state, and then map out a path to a more-effective end state? Wouldn’t that be better than jumping on the latest “framework” to come along? Do you think that could work?

The post What Happened to Systems Thinking? appeared first on LeadingAgile.

Agile

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January 30, 2019 at 05:10PM

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