3 Jan., 2019 | Webfundsachen
Gartner: Die wichtigsten strategischen Tech-Trends für 2019
Gartner: Die wichtigsten strategischen Tech-Trends für 2019
http://bit.ly/2BUj6Ra
Quelle: Gartner
Ein neues Jahr ist auch immer eine Chance, neue Horizonte zu erobern, neue Geschäftsideen umzusetzen und Innovationen voranzutreiben. Um diese Vorsätze zu erfüllen, ist es Pflicht, die neuesten Fortschritte zu kennen und die Technologien, die dahinterstehen, zu beherrschen.
Aus diesem Grund haben wir auf Handelskraft bereits eine Artikelserie veröffentlicht. Dort geben wir euch einen vollständigen Überblick über die wichtigsten Trends 2019 zu: KI, Marketing, Commerce, SEO und Social Media.
Technologie bestimmt alle Bereiche der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft, Trends inklusive. Daher beleuchten wir heute ebenfalls Gartners strategische Tech-Trends für 2019. Die Unternehmen, denen es gelingt, diese in ihre Geschäftsprozesse einzubringen, werden an der Spitze stehen und sich von der Konkurrenz abheben.
Das »Intelligent Digital Mesh«
Gartner bezeichnet die Verbindung von Menschen, Geräten, Inhalten und Services als »intelligentes digitales Netz«. Dieses umfasst digitale Modelle, Geschäftsplattformen und ein reichhaltiges, intelligentes Serviceangebot, welches am Ende ein erfolgreiches digitales Business ermöglicht.
Wie letztes Jahr hat Gartner zehn strategische Tech-Trends identifiziert:
Der KI-Faktor
Der Einfluss, die Verbreitung und Entwicklung künstlicher Intelligenzen steigt weiter. KI wird 2019 nicht nur zum Hauptpfeiler jeder Technologie, sondern auch noch intelligenter und unabhängiger von Menschen.
1.Autonomous Things
Laut Gartner werden Autonome Dinge wie Drohnen, Roboter oder selbstfahrenden Autos ihre KI nicht nur verwenden, um noch mehr Tätigkeiten auszuführen, sondern auch, um ihre Wechselwirkungen mit der Umwelt und dem Menschen zu verbessern.
Die nächste Grenze heißt kooperative intelligente (und viele Fällen eigenständigen) Dinge, die viel mehr sind als automatisiert und iterativ. Für den Versandhandel könnte das so aussehen: Roboter und Drohnen an Bord eines autonomen Fahrzeugs stellen die Lieferung des Pakets sicher.
2.Augmented Analytics
In unserem Beitrag zu Marketing-Trends 2019 beschreiben wir, dass die smarte Nutzung von Daten (aka Business Intelligenz) immer mehr an Bedeutung gewinnt. Augmented Analytics, die Machine Learning nutzt, wird für die Datenaufbereitung, das Datenmanagement, das Geschäftsprozessmanagements, das Process Mining und Data Science Plattformen eingesetzt. Außerdem wird sie in verschiedenen Abteilungen eingebettet, um die Entscheidungen und Handlungen aller Mitarbeiter zu optimieren.
Datenverarbeitung und Datenauswertung liegen so nicht mehr nur in den Händen von Datenwissenschaftlern.
3.AI-Driven Development
Der KI-Faktor befähigt auch Programmierer, mithilfe vordefinierter as-a-Service-Modelle KI-fähige Funktionalitäten einzuführen. KI wird ebenfalls für App-Entwicklung und Testing verwendet. Bis 2022 werden mindestens 40 Prozent der App-Entwicklungsprojekte KI-Mitentwickler haben.
Auch in diesem Bereich wird KI Nicht-Fachkräfte bei der Schaffung innovativer Lösungen unterstützen.
Online- und Offlinewelten verknüpfen
Da die digitale und physische Welt immer mehr verschmelzen, steigt die Anforderung an nahtlose und immersive Nutzer- und Einkauferlebnisse. Dabei spielen bekannte Technologien wie VR, AR, Digital Twin und Edge Computing eine große Rolle. In den nächsten Jahren wird sich deren Nutzungsspektrum und somit das Internet der Dinge ausweiten.
4.Digital Twin
Unter Digital Twin, dem digitalen Zwilling, wird weit mehr als die bloße virtuelle Abbildung eines physischen Produkts verstanden. Bis 2020 schätzt Gartner, dass es mehr als 20 Milliarden vernetzte Sensoren und Endpunkte geben wird und dass digitale Zwillinge für Milliarden von Dingen existieren werden.
» One aspect of the digital twin evolution that moves beyond IoT will be enterprises implementing digital twins of their organizations (DTOs)”
– sagte Gartners Vicepresident David Cearley. «
Laut Gartner helfen DTOs, die Effizienz von Geschäftsprozessen zu steigern. Sie sorgen für flexiblere, dynamischere und reaktionsschnellere Prozesse, die automatisch auf sich wechselnde Bedingungen reagieren können.
5.Empowered Edge
Bei der Verbindung von verschiedenen vernetzten Geräten ist Latenz entscheidend. Wir leben in einer Welt, in der das SOFORT regiert. Je schneller die Daten übertragen werden, desto genauer ist die Antwort und umso optimaler ist der resultierende Service. 5G ist hier ein sehr relevantes Thema, da sie nicht nur eine geringere Latenz bietet, sondern auch eine höhere Bandbreite und einen immensen Anstieg der Anzahl an Knoten.
Edge Computing beschreibt eine Computertopologie, in der die Informationsverarbeitung sowie die Erfassung und Bereitstellung von Inhalten näher an diesen Endpunkten stattfinden werden. Der Traffic und die Verarbeitung bleiben daher lokal. Ziel ist, die Latenz zu reduzieren.
6.Immersive Experience
Auch dieses Jahr sind VR, AR und Mixed Reality auf dem Gartner-Radar. Der Fokus liegt auf Conversational Plattformen, die die Art und Weise verändern, wie Menschen mit der digitalen Welt umgehen.
Messaging Apps werden immer beliebter für Kundenservice und Menschen freunden sich bereits mit virtuellen Assistenen und Chatbots über ihre intelligenten Smartphones an. Da sich Nutzerverhalten stets weiterentwickelt, sind auch erweiterte Ansätze nötig. Dieser neue Einblick heißt Mutimodalerfahrung.
» The multimodal experience will connect people with the digital world across hundreds of edge devices that surround them […] and will use all human senses as well as advanced computer senses (such as heat, humidity and radar) across these multimodal devices. In effect, the environment is the computer. «
In Zukunft ermöglichen Conversational Plattform, Emotionen basierend auf Gesichtsausdrücken zu erkennen, entsprechend Dialoge durchzuführen und Angebote anzubieten. Die Interaktion Mensch-Maschine wird daher gesprächsorientierter.
Die Kraft liegt in der Verbindung
7. Blockchain
Wird 2019 das Jahr für die Etablierung der Blockchain? Obwohl sich ihr Einsatz über Banking hinaus auf Regierung, Gesundheitswesen, Herstellungs- und Lieferprozesse verbreitet, lautet Gartners Antwort »noch nicht«.
» Pure blockchain models are immature and can be difficult to scale. However, businesses should begin evaluating the technology, as blockchain will create $3.1T in business value by 2030 «
8. Smart Spaces
Ein intelligenter Raum ist eine physische oder digitale Umgebung, in der Menschen und technologiegestützte Systeme in zunehmend offenen, vernetzten, koordinierten und intelligenten Ökosystemen (aka digitale Plattformen) interagieren.
Was mir dazu zuerst einfällt? Smart Cities und Smart Goverment. Doch es gibt noch mehr. Wie man mithilfe von Technologie immer und überall noch besser und effizienter arbeiten kann, sollte daher ganz oben auf der Unternehmnes-Agenda stehen. Stichwort: New Work.
Die Verantwortung übernehmen, ist Pflicht
9. Privacy and Ethics
Die Verbraucher sind besser informiert, engagierter und zunehmend Datenschutz bewusst. Sie legen Wert auf nachhaltige Initiativen und Transparenz über die Verwendung ihrer personenbezogenen Daten.
Händler, Hersteller und Marken, die dieses Thema nicht ernst nehmen, können das Vertrauen des Konsumenten verlieren. Auch das Gartner Erfolgsrezept besteht aus Vertrauen und Ethik.
» “Companies must gain and maintain trust with the customer to succeed, and they must also follow internal values to ensure customers view them as trustworthy”. «
Ein neues Buzzwort?
10. Quantum Computing
Schließlich hat Gartner einen neuen Begriff vorgestellt, der einer der Killer-Technologien werden soll: Quatumm Computing (QC).
QC ist eine Art von nicht-klassischem Computing, das auf dem Quantenzustand subatomarer Partikel basiert, der Informationen als Elemente darstellt – die Quantenbits oder »Quebits«.
Quantencomputer versprechen eine enorme Leistungssteigerung gegenüber normalen Rechnern. Unternehmen verschiedenster Branchen wie Automobil, Finanzen, Versicherungen oder Pharma arbeiten bereits an ersten Anwendungen. Dabei geht es vor allem um Daten – je mehr, desto besser – und die Vorhersage von Ereignissen. IBM und Microsoft ebnen den Weg für Innovationen mit dieser Technologie.
Die Pipeline von Quantum Computing reicht aber noch ein paar Jahre. Die Lernphase und die Suche erster Use-Cases wurde bis 2022 verlängert. Die Umsetzungsphase beginnt erst ab 2023.
So viel zu den Themen, die 2019 aus Gartner Sicht eine immer wichtigere Rolle einnehmen werden.
Aus Trends Innovationen vorantreiben
Im aktuellen Trendbuch Handelskraft 2019 »Digitale DNA« zeigen wir, wie digitale Kundenbeziehungen, Künstliche Intelligenz (KI) und New Work die Zukunft der digitalen Transformation bestimmen.
Neben Trends und Branchen-Insights bietet unser Trendbuch, exklusiv für Händler, Hersteller und Verlage, aktuelle Zahlen und Fakten für Marken im digitalen Zeitalter.
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Wirtschaft
via Handelskraft http://bit.ly/2R5mwLs
January 2, 2019 at 10:02AM
3 Jan., 2019 | Webfundsachen
EU plant „Kreislaufwirtschaft“
EU plant „Kreislaufwirtschaft“
http://bit.ly/2RyYCqO
EU plant „Kreislaufwirtschaft“
Grafik: Ökologix. Lizenz: CC0
Ging es anfänglich vorwiegend darum, Produkte so zu konstruieren, dass sie leicht zu recyclen sind, rückt inzwischen ein weiterer Aspekt in den Blick: die Lebenserwartung von Produkten
Am 2. Dezember 2015 wurde in Brüssel unter der Kennziffer COM(2015) 614 final die Mitteilung der EU-Kommission an das EU-Parlament, den Rat, den europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen ein Text veröffentlicht, der im Deutschen den Titel trägt „Den Kreislauf schließen – Ein Aktionsplan der EU für die Kreislaufwirtschaft“.
Schon in der Einleitung steht dort:
Die Schaffung einer stärker kreislauforientierten Wirtschaft, bei der es darum geht, den Wert von Produkten, Stoffen und Ressourcen innerhalb der Wirtschaft so lange wie möglich zu erhalten und möglichst wenig Abfall zu erzeugen, ist ein wesentlicher Beitrag zu den Bemühungen der EU um eine nachhaltige, CO2-arme, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Wirtschaft. Der Übergang zu einer derartigen Kreislaufwirtschaft bietet die Möglichkeit, unsere Wirtschaft zu verändern und neue, dauerhafte Wettbewerbsvorteile für Europa zu schaffen. […] Ziel ist es sicherzustellen, dass der richtige Rechtsrahmen für die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft im Binnenmarkt vorhanden ist, und deutliche, richtungsweisende Signale an die Wirtschaft und die Gesellschaft im Allgemeinen zu senden, mit langfristigen Abfallbewirtschaftungszielen und einem Paket konkreter, weitreichender und ehrgeiziger Maßnahmen, die bis 2020 durchzuführen sind.
(Aktionsplan der EU für die Kreislaufwirtschaft)
Produktion vieler Konsumartikel außerhalb der EU
Die Idee einer Kreislaufwirtschaft ließe sich im Rahmen der Europäischen Union theoretisch schon umsetzen. Dies würde jedoch voraussetzen, dass die gesamte Produktionswertschöpfungskette heute noch in der EU vorhanden wäre. In vielen Bereichen wie beispielsweise Consumer Electronics kommen die Produkte für den Massenmarkt und zunehmend auch höherwertige Produkte inzwischen jedoch aus Fernost, zumeist aus China sowie Südostasien. Dies erschwert die Rückführung gebrauchter Produkte und deren Wiederaufarbeitung beim Hersteller ungemein.
Abgesehen davon sind die auf große Stückzahlen ausgelegten Fertigungsstätten kaum in der Lage kleine Stückzahlen aufzuarbeiten. In Europa konzentriert sich beispielsweise die Aufarbeitung gebrauchter elektrischer Produkte auf das Refurbishing von Notebooks und PCs, die in großen Stückzahlen als Leasingrückläufer von Unternehmen anfallen und dann über die üblichen Distributoren wieder in den Handel kommen. Bei den Leasingrückläufern handelt es sich in der Mehrheit um zwei bis vier Jahre alte Produkte, während vergleichbare Produkte von privaten Endverbrauchern zumeist deutlich älter sind und mit aktuellen Betriebssystemen nur noch bedingt nutzbar sind.
Umso wichtiger wird im Zusammenhang mit dem globalen Ressourcenverbrauch, das die Produkte künftig schon von der Konzeption und Entwicklung an langlebiger geplant werden und eine Reparatur nicht nur möglich ist, sondern ebenso wie eine Nach- und Aufrüstung der Geräte auch angeboten wird. Hier haben Firmen einen Vorteil, welche in Europa über Kapazitäten verfügen, welche diese Leistungen so anbieten können, dass sie für den Verbraucher leicht zu erreichen sind.
Der „ökologische Fußabdruck“
Zwar kann man die Kreislaufwirtschaft durch die Gestaltung der entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen fördern, ob sie sich durchsetzt hängt jedoch in erster Linie von den Verbrauchern und deren Akzeptanz ab. Wie sich die Verbraucher im Einzelnen entscheiden, hängt einmal von den jeweils verfügbaren Informationen und andererseits von der Preisgestaltung ab. Um den Verbrauchern eine Handreichung für ihre jeweilige Kaufentscheidung zu bieten, gibt es speziell in Deutschland die Tests der Stiftung Warentest sowie des Magazins Ökotetst, das mehrheitlich zur Deutschen Druck- und Verlagsgesellschaft, der Holding aller Medienbeteiligungen der SPD zählt. Daneben gibt es für manche Produkte auch den sogenannten Blauen Engel.
Schon im November 2013 startete die EU-Kommission in der Verantwortung der Generaldirektion Umwelt eine vierjährige freiwillige Pilotphase für die Entwicklung und Umsetzung eines „ökologischen Fußabdrucks“ für eine überschaubare Zahl von Produktgruppen innerhalb und außerhalb der EU. Bei den ökologischen Fußabdrücken wird unterschieden zwischen Product Environmental Footprints Organisation Environmental Footprints. Während sich für die organisationsbezogenen Regeln nur zwei Bereiche für die Pilotphase ermitteln ließen, war dies Auswahl bei den produktbezogenen Pilotprojekten deutlich größer.
Von Batterien und Akkus, über Bier, Haushaltsreiniger, IT-Ausrüstungen bis zu Fleisch, Olivenöl und Pasta sowie Lederwaren und Schuhen waren zahlreiche Produktgruppen exemplarisch vertreten. Bei manchen Produktgruppen wie bei Büroartikeln wurden die Pilotprojekte jedoch abgebrochen. Aktuell sind die Stakeholder aufgefordert die weitere Entwicklung der Maßnahmen zu Ermittlung der ökologischen Fußabdrücke und ihrer Kommunikation zu kommentieren.
(Christoph Jehle)
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via Telepolis http://bit.ly/2GTi2Tr
January 2, 2019 at 12:12PM
2 Jan., 2019 | Webfundsachen
This ferry can sail and even dock all by itself Genius Moments
This ferry can sail and even dock all by itself — Genius Moments
http://bit.ly/2GPjR3u
Rolls-Royce and Finferries partnered in 2015 to develop and test autonomous shipping technologies. One of the outcomes of the SVAN research project was a fully autonomous ferry that the companies demonstrated in December 2018. „Falco“ has so far collected more than 400 hours of training in the archipelago near the city Turku, Finland. The ferry can autonomously follow a pre-defined route and even adjust it to avoid collisions. In case of an emergency, a human captain can take over the control of the vessel at any time from a remote operations center located on the shore. Read more…
More about Mashable Video, Autonomous Vehicles, Rolls Royce, Ferry, and Finland
Technologie
via Mashable http://bit.ly/2SKMSyr
January 2, 2019 at 06:03PM
2 Jan., 2019 | Webfundsachen
Spionage: Nahezu jede zweite Android-App sendet Daten an Facebook ohne Zustimmung des Nutzers
Spionage: Nahezu jede zweite Android-App sendet Daten an Facebook – ohne Zustimmung des Nutzers
http://bit.ly/2ToKw94
Das Jahr 2018 war für Facebook kein Gutes, denn man schlitterte von einem Datenskandal zum nächsten, verlor das Grundvertrauen in der Masse der Nutzer und selbst das „Wunderkind“ Mark Zuckerberg wurde entzaubert. Im neuen Jahr geht es aber wohl genauso weiter, denn eine neue Studie zeigt nun, das Facebook bei praktisch jeder zweiten Interaktion mit einer App lauscht und Daten abgreift. Die Schuld dafür ist aber nicht nur bei Facebook zu suchen.
Vielen Nutzern ist mittlerweile bewusst, dass sie sowohl im Web als auch bei jeder Smartphone-Nutzung auf Schritt und Tritt verfolgt und überall Profile gebildet werden. Das ist sowohl bei unzähligen kleinen Werbenetzwerken, Trackern und Analysetools der Fall, als auch natürlich bei den großen von Amazon über Google bis Facebook – denn schlussendlich verdienen sie ihr Geld damit. Wie sehr das mittlerweile automatisiert ist, zeigt eine neue Studie.
Schon vor einigen Monaten hat eine britische Studie gezeigt, dass 43 Prozent aller Android-Apps im Play Store den Facebook Tracker enthalten, der munter Daten sammelt und das blaue Netzwerk sendet. Eine neue Studie hat sich nun 43 der global populärsten Apps im Play Store angesehen und konnte das Ergebnis nicht nur bestätigen, sondern sogar zeigen, dass es noch schlimmer ist. 61 Prozent der getesteten Apps haben direkt nach dem Start ohne jede Nutzerinteraktion Daten an Facebook gesendet.
Bei diesen Date handelt es sich aber nicht um simple Ping-Daten, sondern es werden handfeste Informationen wie etwa die Google Advertiser ID gesendet, sodass Facebook sehr genaue Profile erstellen kann, ganz ohne dass der Nutzer eingeloggt ist oder eine Facebook-App nutzt. Selbst wenn der Nutzer die Weitergabe von Daten, die ja bereits erfolgt ist, ablehnt, werden im Hintergrund weiter Daten gesendet.
Gezeigt wurde auch, dass Apps sogar noch mehr Daten senden, wenn der Nutzer die personalisierte Werbung explizit deaktiviert. Wer sich also virtuell verstecken möchte, wird sogar noch interessanter. Facebook kann aus diesen vielen Daten umfangreiche Profile bilden, die dann wiederum für Werbung verwendet werden.
Zu den getesteten Apps gehören auch Größen wie Spotify, Kayak, Tripadvisor oder auch Yelp, die allesamt sehr kommunikativ sind. Die Daten werden allerdings in den meisten Fällen nicht gezielt von den App-Entwicklern versendet, sondern der Versand geschieht durch das Facebook SDK, das von sehr vielen Apps eingesetzt wird. Dort ist dieser Datenversand standardmäßig aktiviert, kann von den Entwicklern aber auch deaktiviert werden – was vielen nicht bewusst ist.
Einige App-Entwickler zeigten sich überrascht und wussten gar nicht, dass ihre Apps solche Daten senden. Spotify hat etwa geantwortet, dass man dies nun prüfen und eventuell ändern wolle, sofern das technisch möglich ist. Dass eine solche große Plattform selbst nicht weiß, welche Daten ihre App versendet, zeigt eigentlich, dass das Bewusstsein bei den Unternehmen noch längst nicht ausgeprägt ist.
Facebook verweist natürlich darauf, dass die Entwickler diesen Datenversand deaktivieren können und hat bereits Maßnahmen getroffen, um den Versand etwas zurückzuhalten – aber natürlich nur halbherzig. Die Entwickler wiederum wussten davon in den meisten Fällen gar nichts. Beide geben also den Schwarzen Peter weiter – überraschend ist das nicht. Als Nutzer kann man sich dagegen praktisch nicht schützen.
Wer Facebook-Dienste vermeidet, der füttert das blaue Netzwerk eben aus anderer Quelle. Vielleicht wird sich das in Zukunft, nach solchen Studien, bessern.
» Die Studie bei Privacy International
[heise]
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Technologie
via GoogleWatchBlog http://bit.ly/2CKB6Pm
January 1, 2019 at 02:20PM
1 Jan., 2019 | Webfundsachen
Zukunft der Bundesregierung: Der zweite Akt
Zukunft der Bundesregierung: Der zweite Akt
http://bit.ly/2Qg9kxG
Die CSU wird in das Jahr der innenpolitischen Unübersichtlichkeit etwas geordneter hineinfinden als die Schwesterpartei CDU. Der Parteitag am 19. Januar formt die Parteispitze neu, was auch die Klausurtagung der CSU im Chiemgau in dieser Woche dominieren dürfte. Horst Seehofer übergibt Markus Söder den Parteivorsitz, anschließend schart sich die Union um einen Europa-Spitzenkandidaten aus den Reihen der CSU.
Ob sich aus der Ablösung Seehofers Konsequenzen für das Bundeskabinett ergeben, wird sich zeigen; sicher ist jetzt schon, dass dann kein Parteivorsitzender der großen Koalition mehr am Kabinettstisch sitzen wird. Die CSU hat aber immerhin den Vorteil, dass ihr neuer Vorsitzender im Kreise der Ministerpräsidenten auch in Berlin mitregiert, die SPD, dass die Führung von Fraktion und Partei in einer Hand ist.
Die Lage bleibt unübersichtlich
Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer wird bei ihrem Besuch der CSU-Klausurtagung hingegen Schwierigkeiten haben, die Verhältnisse in der CDU als vergleichsweise geordnet darzustellen. Allein die Skepsis Wolfgang Schäubles gegenüber dem „Zugriffsrecht“ der Vorsitzenden auf die Kanzlerkandidatur verderben ihr die Aussicht auf einen ungetrübten Auftritt. Denn Schäubles Intervention ist so zu verstehen, dass die Unterstützer von Friedrich Merz oder Jens Spahn die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben, in die nächste Bundestagswahl nach ihrem und nicht nach dem Geschmack Angela Merkels ziehen zu können. Doch was Merz angeht, haben Merkel und Kramp-Karrenbauer getan, was sie tun mussten. Merz ins Kabinett zu holen, hätte die Selbstverzwergung Kramp-Karrenbauers bedeutet – Merz hätte sich auf ihre Kosten als möglicher Kanzlerkandidat profilieren können.
Unübersichtlich bleibt die Lage, weil es in Berlin, wie Alexander Dobrindt auf seine Weise sagte, nun drei getrennte „Clubs“ der Bundespolitik gibt: die Runde des Kabinetts, der Parteivorsitzenden und der Fraktionsvorsitzenden. Die Kanzlerin führt nicht mehr unbedingt die stärkste Runde, und es wird nicht diese Runde sein, die es – trotz der starken Stellung des Kanzlers – in der Hand hat, ob Koalition und Wahlperiode drei oder weniger Jahre dauern. Was daraus folgt, wird die FDP beim Dreikönigstreffen am Sonntag beschäftigen. Sie lebt mehr denn je von der Perspektive eines Schauspiels, dessen erster Akt das Jahr 2018 war: Was kommt nach Merkel? Der zweite Akt folgt meist sogleich.
via FAZ.NET
January 1, 2019 at 07:18PM
1 Jan., 2019 | Webfundsachen
These are the 10 most important tech news stories of 2018
These are the 10 most important tech news stories of 2018
http://bit.ly/2BQ99UQ
Following tech news can feel like living on the DMZ between a utopia and the apocalypse. We’re always one public scandal, earnings call, or product announcement away from tipping the scales in either direction. This year, both sides showed up in full force.
Yes, these are the tech stories in 2018 that frightened and challenged us — but also those that delighted, surprised, and inspired us the most.
10. Apple becomes the first $1 trillion company
Julian Chokkattu/Digital Trends
A trillion dollars is quite the achievement, especially for a company that makes products its buyers generally love. Apple reached the monumental record in August, but the story in 2018 didn’t end with a trillion bucks.
In the same year Apple became the richest company to ever exist, it also forecasted poor iPhone sales for the first time in years and fell victim to a number of disconcerting controversies. It even quickly lost its top spot to Microsoft shortly after its record-breaking announcement. That’s just the kind of year it’s been for Apple.
9. A 7-year-old becomes the highest-earning YouTuber
It’s been a rocky year for YouTube super-celebrities like PewDiePie and Logan Paul. All the while, the relationship between YouTube and some of its big stars as a whole has been strained further due to changing policies.
Amid the controversy, news broke that a 7-year-old named Ryan had become a millionaire — the current highest-earning YouTuber. The kid runs a delightful YouTube channel called “Ryan ToysReview,” where he’s racked up over 17 million subscribers. Now that’s something we can all get behind.
8. The rise and fall of MoviePass
As much as we all love going to the movies, nothing spelled out the uncertain future for theater chains quite like the rise and fall of MoviePass. The subscription model, once called “the Netflix of movie theaters,” was supposed to give brick-and-mortar cinema a fresh breath of air. Millennials eagerly signed up, pushing the company past 1 million subscribers heading into the beginning of 2018. All seemed well.
From there, controversy after controversy sent MoviePass spiraling into chaos, eventually culminating in a fraud investigation regarding misled investors. On top of that, the roller-coaster ride of changing policies and pricing has been an ongoing cause for disillusionment and frustration. The entire concept may have been too good to be true all along.
7. The year of the Bitcoin roller-coaster
Bitcoin had a similar rise-and-fall story in 2018. Heading into 2018, the cryptocurrency was at the height of its boom, pushing the price of Bitcoin up well over $10,000. The world wasn’t sure what to do or how to react.
But no matter how many crypto enthusiasts and startups repeated the promise, Bitcoin’s value never made it back over $10,000. Today, it hovers just below $4,000, fairly close to where it was in the fall of 2017. The downward trend hasn’t stopped though, and the future of crypto feels as uncertain as ever. If there’s one thing we’ve been left behind with, it’s blockchain, the revolutionary public ledger system Bitcoin is based on.
6. Elon Musk sent a car into space
The eccentric billionaire didn’t have the greatest year in terms of publicity. Scandal after scandal has mired the once world-saving persona of Elon Musk. But before he abused Twitter to the point of being removed as chairman of Tesla by the Securities and Exchange Commission, he did something that captivated the world.
So, yes. Musk really did send a Tesla Roadster into space, aboard the huge Falcon Heavy rocket. It’s still out there, floating through space beyond the orbit of our planet. It was a sublime moment in the chaos of news, politics, and technology — a moment to stop and celebrate the fact that humanity did something cool just because we could.
5. Net neutrality was officially repealed
Bill Clark/Getty Images
Net neutrality regulations haven’t been around for all that long, first introduced by the Federal Communications Commission in 2015. But just as quick as they appeared, so they were also quickly removed. The ruling was made in late December 2017 under the new FCC Chairman Ajit Pai and officially went into effect in June 2018.
While we haven’t seen any major violations of net neutrality so far (at least none out of the ordinary), multiple states have already introduced their own protections to keep net neutrality enforced. But as it’s been with General Data Protection Regulation, drawing corresponding geographical lines on the internet is complicated, which could mean this fight isn’t quite over. Even with federal regulations pulled back, the future of the carrier-controlled web and content discrimination in 2018 still feels open-ended — and that’s a good thing.
4. Fortnite became a cultural phenomenon
ESPN
What can be said about Fortnite that hasn’t already been said? The free-to-play, battle royale hit may have launched in late 2017, but it was throughout out 2018 that it became a cultural phenomenon, far surpassing the game world. Now that it’s available on every platform imaginable (including iOS, Android, and Nintendo Switch), it feels unstoppable, bringing in a reported $3 billion in cash this year.
With homegrown celebrities like Ninja gracing the cover of ESPN and outside entities like Drake popping in to play, it’s safe to say a game has never succeeded in the way Fortnite has.
3. The Spectre/Meltdown processor vulnerabilities affect nearly every computer in use
Intel’s 2018 has been tumultuous, but it all started with the discovery of a security vulnerability found in just about every processor currently in use. The problem was Intel’s alone to bare. AMD and Arm were equally affected, meaning it was a vulnerability that was nearly inescapable.
The problem extends beyond just the mere existence of the vulnerability. Because of the way these companies responded, the larger question of how the tech industry is held accountable for potentially earth-shattering security issues was brought to the forefront of public thought. Given the amount of data breaches and leaks we get each year, we need all the accountability we can get.
2. NASA’s InSight Lander makes it to Mars
Nothing brings us together quite like space travel. It’s what President John F. Kennedy knew in 1969, and it feels even more true today.
The robotic lander began its journey in May 2018 and clamped its metallic feet down on the rocky surface of Mars in November. Watching the NASA InSight Lander complete its mission to Mars provided the escapism we all needed. Something about blasting beyond Earth’s orbit allows us to forfeit our own divisions and anxieties among each other. Even for just a short moment, the world stopped its spinning and let us all take a deep breath of inspiration. Thanks, space!
1. Cambridge Analytica forced us to rethink social media, privacy, data, elections, and the future of the internet
Jim Watson/AFP/Getty Images
Large-scale data scandals are nothing new, especially for Facebook. But the Cambridge Analytica case, in particular, started an important, far-reaching conversation about the future of the internet that none could have seen coming.
To put it simply, an organization called Cambridge Analytica, which has too many international political ties to even attempt to name, created a fake personality quiz on Facebook. Using the information gathered, the organization hijacked the platform to harvest data points for up to 87 million profiles. Using this data, the organization then instructed political campaigns all around the world, most notably with the 2017 U.S. presidential election and the U.K. Brexit campaigns. All of a sudden, social media wasn’t just cat pictures.
More importantly, the scandal opened a new dialogue around social media that expanded to issues of freedom of speech, censorship, news, journalism, and even the nature of democracy in the age of the internet.
The immediate effects have been clear: More attention to third-party applications, login credentials, and data access. The larger issues of social media, privacy, and what we want the future of the internet to be, have only begun to be discussed. Five years from now, the internet might look pretty different — and the Cambridge Analytica data scandal just may have been one of the more significant turning points in that change.
Technologie
via Digital Trends http://bit.ly/2PsOxe4
January 1, 2019 at 02:24AM