3 März, 2019 | Webfundsachen
Bald könnte es alle Mobilitätslösungen in einem Routenplaner geben
Bald könnte es alle Mobilitätslösungen in einem Routenplaner geben
http://bit.ly/2HaOIpP
Inzwischen tummeln sich massenweise Apps im Play und App Store, die einem versprechen, den besten Weg zum Ziel zu finden. Mich persönlich stört aber, dass es nicht die eine App gibt, die alle Mobilitätsdienstleistungen in meiner Stadt übersichtlich und unkompliziert darstellt. Zwar gibt es bereits einzelne Versuche – als Beispiel nenne ich für München die “MVG more”-App – mehrere Reiseoptionen in einer Karte zu finden, aber einen Routenplaner, der Auto, alle Carsharingdienste, öffentlichen Nahverkehr und Bikesharing integriert, ist mir noch nicht über den Weg gelaufen.
Das wollen nun drei durchaus bekannte Anbieter ändern. Mobility-as-a-Service-Anbieter Moovit, der bereits mit der gleichnamigen ÖPNV-App und einer Bewertung von über 4 Sternen (Google Play) den Google Play Award für 2016 gewonnen hat, das niederländische Unternehmen TomTom, das durch Navigationssysteme und die Bereitstellung von Geodaten bekannt wurde und zu guter Letzt Microsofts Division Azure Maps.
Auf der diesjährigen ExCel-Konferenz (Mobilitätsmesse) in London wurde nun eine erste Version des Routenplaners der Zukunft gezeigt. In einer Demo präsentierte das Team, inwiefern die Applikation alle zur Verfügung stehende Fortbewegungsmittel berücksichtigt und so eine optimale Lösung finden kann. Dazu wurde die folgende Route geplant:
Der Pendler/die Pendlerin fährt mit ihrem Auto zur nächsten Bahnhaltestelle in der Vorstadt.
Die App zeigt bereits Parkplätze in der näheren Umgebung des Bahnhofs an. Das Auto wird somit schnell abgestellt.
Der Pendler/die Pendlerin steigt in die Bahn und fährt mit dieser in die Innenstadt.
Dort erhält er/sie die Information, dass die restliche Route entweder zu Fuß oder über ein Car- bzw. Bikesharing überbrückt werden kann.
With most jobs still residing in densely populated cities, the typical commute is becoming multi-modal.
Dafür greifen die betroffenen Systeme immer auf aktuelle Datenbestände zu. Die Informationen zum ÖPNV stammen aus den Transit-APIs von Moovit, während die Fahrtrouten- und Parkinformationen über die API von TomTom abgerufen werden. Durch eine Integration in Azure Maps können Entwickler die Lösung auch in ihre IoT-, Mobilitäts- und Logistiklösungen einbauen.
Der Dienst soll mit jeder zurückgelegten Strecke immer besser werden. Dafür sorgen auch unter anderem die gewonnenen Standortdaten, die zur Verbesserung der Karten und zur möglichst effizienten Routenplanung eingesetzt werden sollen. Zusätzlich werden statische und aktuelle Abfahrtszeiten des Nahverkehrs genutzt und bei den Sharinganbietern die aktuelle Verfügbarkeit von Fahrzeugen beziehungsweise Rädern abgefragt.
Wann eine endgültige Version für uns in Deutschland zur Verfügung steht, ist noch nicht bekannt. Für mich klingt die Vorgehensweise der drei Firmen aber durchaus interessant, weshalb ich beim Release es definitiv einmal ausprobieren werde. Denn welche Sache ist meistens mit Stress verbunden? Richtig, der morgendliche Weg zur Arbeit.
Quelle: Smart Cities World
Mehr Mobilität:
Steve Wozniak über Innovationen und die Zukunft der Elektromobilität
MGFW0052 Mobility – Die Zukunft der Mobilität – Autonomes Fahren und Elektroautos
UrmO: Tatsächlich eine Mobilitäts-Innovation aus Deutschland?
Technologie
via Mobilegeeks.de http://bit.ly/2yr4A2y
February 15, 2019 at 08:22AM
3 März, 2019 | Webfundsachen
Facebook droht in den USA eine Rekordstrafe
Facebook droht in den USA eine Rekordstrafe
http://bit.ly/2VzR5Xj
Die FTC untersucht in den USA die Praktiken von Facebook, es geht um den Umgang der Privatsphäre der Nutzer. Aktuell befinden sich beide angeblich in Verhandlungen und diskutieren eine mögliche Strafzahlung. Sie soll mehrere Milliarden Dollar hoch sein. Es könnte die höchste Strafe sein, welche die FTC jemals gegenüber einem Tech-Unternehmen verhängt hat.
Volkswagen zahlte 14,7 Milliarden Dollar (Dieselskandal) und Google musste bereits 22,5 Milliarden Dollar zahlen. Die Strafe für Facebook wird hoch und wenn man sich nicht einigen kann, dann droht ein langwieriger und komplexer Prozess vor Gericht. Den wollen beide Parteien mit Sicherheit vermeiden.
Milliardenstrafen sind eine Möglichkeit, um die Tech-Unternehmen zu treffen, die Millionen-Summen zahlen sie mit Leichtigkeit. Auch 20+ Milliarden Dollar wären für Facebook „machbar“, aber man würde es in der Kasse spüren.
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Technologie
via mobiFlip.de http://bit.ly/2OkVSI1
February 15, 2019 at 11:29AM
3 März, 2019 | Webfundsachen
These People do not exist
These People do not exist
http://bit.ly/2EIvgzh
Neueste Iteration von Nvidias Abenteuern in Machine Learning und Computer Vision: This Person does not exist zeigt Beispiele aus ihrem neuen StyleGAN-Algorithmus. Ich gehe nicht davon aus, dass diese Gesichter live generiert werden.
Absolut beeindruckende Ergebnisse, sowohl was die Auflösung von 1024px angeht als auch die Qualität der Bilder selbst, die zwar manchmal ausgeprägte Artefakte aufweisen (JPG-Kompression-artige Muster im Bereich der Haare und Hintergrund, unterschiedliche Augengrößen, seltsame Zähne oder lustige Haar-Formen). Oft genug sind die Personen allerdings auch nicht mehr von realen Menschen zu unterscheiden und wir nähern uns im Bereich der algorithmisch generierten AI-Menschen mit rasenden Schritten einem völlig überzeugendem Fotorealismus.
Dieser Algorithmus von Nvidia ist nur auf Portraits trainiert und ist nicht in der Lage, ein Kreuzfahrtschiff zu generieren. Aber Nvidia veröffentlichte bereits eine Implementation in Tensor Flow, einem Open Source-Framework für Machine Learning und meine AI-Timeline ist voll mit den Ergebnissen. Ob wir wirklich jemals einen „General Artificial Image Generator“ sehen werden, der wirklich in der Lage ist, auf Zuruf alle Bildwelten zu erzeugen – imagine „Siri, generate a Zombie-Batman-Movie set on Mars with Michael Keaton as Catwoman and Michelle Pfeiffer as The Joker“ – werden wir sehen. Nvidia hat jedenfalls einen weiteren kleinen Schritt in diese Richtung getan.
Hier ein paar Beispiele für besonders überzeugende Algo-Gesichter und ein paar, die nicht so überzeugend sind:
THESE PEOPLE DO NOT EXIST BUT THEY TOTALLY COULD
THESE PEOPLE DO NOT EXIST AND HOLY CRAP THEY REALLY SHOULDN’T
Technologie
via Nerdcore http://bit.ly/2S7dI4B
February 18, 2019 at 08:32PM
3 März, 2019 | Webfundsachen
Auf direktem Weg zu Facebook: Etliche Apps übertragen sensitive Gesundheitsdaten
Auf direktem Weg zu Facebook: Etliche Apps übertragen sensitive Gesundheitsdaten
http://bit.ly/2Udt9c4
Das Wall Street Journal hat die letzten Auffälligkeiten des sozialen Netzwerkes Facebook zum Anlass genommen, einen genaueren Blick auf die Datenübertragung von Drittanbieter-Applikationen an die Zuckerberg-Server zu werfen. Im Fokus der Reporter: Populäre Gesundheits-Applikationen.
Das Resultate geben zu denken. Mehrere Anwendungen übertragen sensitive Gesundheitsdaten ihrer Anwender auf direktem Weg an Facebook. Die iPhone-App „Instant Herzfrequenz„, die in den USA mit Abstand populärste App zum Messen der eigenen Herzfrequenz, überträgt die Herzdaten ihrer Nutzer direkt im Anschluss an die Messungen an Facebook.
Der Menstruations-Kalender Flo, eine App die einen Eisprungrechner mitbringt und sich als „clevere und einfache Möglichkeit“ für Frauen bewirbt, die ihren Zyklus tracken möchten, informierte Facebook über den Beginn der Periode seiner Nutzerinnen und leitete auch Schwangerschaftswünsche an das soziale Netz weiter.
Keine der Anwendungen bot Nutzern dabei eine Möglichkeit an, den Transfer der Daten an Facebook zu unterbinden. Das Wall Street Journal schreibt:
The Journal tested more than 70 apps that are among the most popular in Apple’s iOS store in categories that handle sensitive user information. The Journal used software to monitor the internet communications triggered by using an app, including the information being sent to Facebook and other third parties. The tests found at least 11 apps sent Facebook potentially sensitive information about how users behaved or actual data they entered.
Unterm Strich ist die Datenübertragung schnell erklärt: Viele Entwickler binden Frameworks in ihre Apps ein, die Banner ausliefern, Abstürze erkennen, das Nutzerverhalten analysieren und den Einsatz der Apps für spätere Optimierungen auswerten sollen. Facebook ist einer der großen Anbieter entsprechender Analyse-Werkzeuge und empfängt die hier generierten Daten standardmäßig.
Davon abgesehen ist es jedoch richtig (und wichtig), dass das Wall Street Journal seinen Finger in die Wunde legt. Da sich Facebook auf den eigenen AGB ausruht, die es Drittentwicklern eigentlich untersagen sensitive Gesundheitsdaten zu übertragen und viele Entwickler schlicht zu bequem sind, die Analyse-Tools einzuschränken bzw. komplett auf diese zu verzichten, müssen Auffälligkeiten wie die berichteten an die große Glocken gehängt werden.
Apple könnte Drittentwickler langfristig etwa dazu verpflichten anzugeben, an welche Dienste die Daten der App-Nutzer übermittelt werden, oder entsprechende Analysewerkzeuge direkt blockieren.
Technologie
via iphone-ticker.de http://bit.ly/2BZjdMg
February 22, 2019 at 07:18PM
3 März, 2019 | Webfundsachen
Smart Cities App: Telekom will die digitale Verwaltung
Smart Cities App: Telekom will die digitale Verwaltung
http://bit.ly/2GXiCPk
Ein einheitlicher, von der Telekom entwickelter App-Standard für deutsche Gemeinden, Städte und Kommunen. Was erst mal nach Fortschritt und (verglichen mit dem geradezu lachhaften Status Quo) definitiv auch nach massiver Verbesserung klingt, hat einen faden Beigeschmack.
Gerade mit Blick auf den Web-Auftritt und das App-Angebot des Bonner Netzbetreibers, sind wir uns unsicher, ob ausgerechnet der magetafarbene Riese, der nicht mal in der Lage scheint, sich selbst von altem Ballast frei zu machen, mit millionenschweren Wartungsverträgen und unzähligen Aufträgen für eine Blanko-App belohnt werden sollte, deren Nutzungsrechte dann wohlmöglich einzeln an die öffentliche Hand vermietet werden.
Da auf der anderen Seite die Gemeinden und Städte jedoch schon auf heißen Kohlen sitzen und zahlreiche Verwaltungsdienste, etwa Anträge für den Führerschein oder Passdokumente, bis 2022 online verfügbar machen müssen, braucht die Telekom eigentlich nur abwarten. Der zynische US-Aphorismus „Nobody Ever Got Fired for Buying IBM“ gilt auch hierzulande, ersetzt IBM allerdings durch die Telekom und wird auf lange Sicht dafür sorgen, dass die Bonner den digitalen Auftritt der Bürgerdienstleistungen in den kommenden Jahren massiv mitgestalten werden.
Technologie
via iphone-ticker.de http://bit.ly/2BZjdMg
February 28, 2019 at 12:12PM